Coronavirus in der Schwangerschaft

Selbstverständlich sind wir Hebammen auch in der derzeitigen Situation aufgrund der Coronavirus-Pandemie mit all unserem Hebammenwissen für euch da! 

Um alle Beteiligten bestmöglich zu schützen und zur Eindämmung des Virus beizutragen, gibt es einige neue Vorgaben und Anpassungen in der Hebammenbetreuung:

  • Kostenlose Mutter-Kind-Pass-Gespräche, die zwischen 18. und 22. Schwangerschaftswoche vorgesehen sind, können telemedizinisch – also über Videochat – durchgeführt werden, wenn die technischen Möglichkeiten vorhanden sind und das gewünscht ist.
  • Für alle, denen ganz persönliche Kommunikation lieber ist, kann das Hebammengespräch auf einen späteren Zeitpunkt in der Schwangerschaft verschoben werden.

    Wir bleiben in Kontakt und machen uns einen Termin aus!
  • Nicht dringliche Visiten, Ordinationen, Kennenlernengespräche etc. führe ich derzeit entweder telefonisch oder gerne auch über Videochat durch. 

    Machen wir uns bei Bedarf einen Termin dafür aus!
  • Dringende Hausbesuche im Wochenbett – insbesondere nach ambulanter Geburt oder vorzeitiger Entlassung aus der Gebärklinik – führe ich natürlich durch. Auf penible Einhaltung aller Hygienevorschriften achte ich selbstverständlich!

    Voraussetzung dafür ist, dass die Frau selbst und alle im Haushalt lebenden Personen gesund sind!

Teil mir bitte eventuelle Änderungen am Gesundheitszustand aller Haushaltsmitglieder am Telefon mit. Ich werde auch danach fragen. 

Sollte eine Person in deinem Haushalt erkranken oder unter Quarantäne stehen/kommen, werden wir einen Plan zur weiteren Betreuung gemeinsam mit der Gesundheitsbehörde erstellen. 

In der Schwangerschaft:

Auch für gynäkologische Untersuchungen gibt es derzeit immer wieder neu angepasste Vorgaben. Informiere dich vor einem geplanten Termin telefonisch bei deiner Gynäkologin/deinem Gynäkologen! 

Rund um die Geburt:

Unsere Gebärkliniken arbeiten derzeit mit größtem Augenmerk auf dem Schutz aller Personen. Deshalb ist es in vielen Kliniken nicht möglich, dass eine Begleitperson zur Geburt mit kommt und Besuch auf der Wochenbettstation untersagt. 

Ich empfehle allen, deren Geburtszeitraum unmittelbar bevor steht, 

  • sich direkt bei der präferierten Klinik über die geltenden Vorgaben zu informieren
  • nach Möglichkeit eine Hebamme zur Wochenbettbetreuung für eine möglichst frühe Entlassung ins häusliche Wochenbett zu organisieren (dies unter der Voraussetzung, dass es Mama und Baby gut geht!)
  • sich mit Partnerin/Partner auf die Zeit in der Klinik vorzubereiten, zu besprechen, wie Kontakt gehalten werden kann und kleine schöne Dinge zurecht zu legen (T-Shirt mit dem gewohnten Geruch etc), die zur Geburt mitgenommen werden können.
  • Darauf zu vertrauen, dass das Klinikpersonal dich als Gebärende bestmöglich unterstützen und begleiten wird! 

Und vor allem: zu wissen, du bist nicht allein bei deiner Geburt! Dein Kind und du, ihr macht das gemeinsam und habt euch, die ganze Zeit über!

Ich bin sehr bemüht, täglich am neuesten Stand angesichts sich immer wieder ändernder Vorgaben zu sein und gebe diese Informationen gerne weiter.

Hier findest du die wichtigsten Informationen zur Corona-Pandemie in Zusammenhang mit Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett:

Informationen und Empfehlungen des Österreichischen Hebammengremiums zum Coronavirus
https://www.hebammen.at/corona/

Alle aktuellen Informationen zum neuartigen Coronavirus in Österreich entnehmt bitte der Seite des Gesundheitsministeriums
https://www.sozialministerium.at/Informationen-zum-Coronavirus/Neuartiges-Coronavirus-(2019-nCov).html

Informationen bezüglich Coronavirus in Schwangerschaft, rund um Geburt und Stillzeit in Englisch
https://www.rcog.org.uk/en/guidelines-research-services/guidelines/coronavirus-pregnancy/covid-19-virus-infection-and-pregnancy/

Die aktuellen Empfehlungen der österreichischen Diabetesgesellschaft zum Blutzuckerbelastungstest in der Schwangerschaft 
https://www.oedg.at/2003-covid-19-schwangerschaft.html